Intro
Wenn Hass über die Liebe siegt
Und die Fronten sich verhärten,
Der Tod schon in den Lüften liegt,
Zu füllen die Friedhofsgärten,
Wo Zwist und Zorne sich ausbreiten,
Gnade türmt und Einsicht flieht,
In die Schlacht – wenn zwei sich streiten,
Lacht der alte Waffenschmied
Und singt sein Lied.
Strophe 1
Schon von klein auf lehrt man uns, den Streite brav zu schlichten,
Über Unrecht und Gewalt wird immer einer richten.
Doch wer am Ende Recht behält, hat nichts mit Recht am Hut,
Letztlich kommt es mir drauf an, wer wem schlimmer weh tut.
Strophe 2
Und wer Recht behalten will der rüstet besser auf,
Mit Schwertern, Lanze, Schild und ein paar Messern obendrauf.
Ja hinter sich’ren Stadtmauern im sanften Feuerschein,
Gibt es jemand, der deckt dich mit feinsten Waffen ein.
Pre-Chorus
Und während das Gefecht am fernen Horizont aufzieht,
Freut sich einer in der Schmiede, singt fröhlich sein Lied:
Refrain
Der Hammer fällt auf blutrotes Metall,
Gräbt sich tiefe Bahnen Schlag für Schlag.
Dumpfe Schreie ohne Widerhall,
Die manches Ohr niemals vernehmen mag.
„Der Krieg ist ein Geschäft“, hört man es aus der Schmiede singen,
Und abertausend Münzen in des Fährmanns Tasche klingen.
Zeit zu zahlen zwei der Taler für den falschen Heldenmut,
Auf dem Weg ins kalte Grab,
In die Weltenessenglut!
Strophe 3
Besonders vorteilhaft ist’s, wenn die Königreiche streiten,
In voreiliger Hast sich auf das Blutbad vorbereiten.
Die Esse und der Amboss stehen Tag und Nacht nicht still
Und Waffen gibt’s für jeden, der auch mal wen töten will.
Strophe 4
Jedoch wird Insgeheim nicht nur das eig’ne Heer bestellt,
Besser noch: die Klingen schickt man um die ganze Welt.
Egal wie schlecht und unbarmherzig auch der Käufer sei,
Solang‘ der Geldsack stimmt, da ist der Rest doch Einerlei.
Pre-Chorus
Und während das Gefecht am fernen Horizont aufzieht,
Freut sich einer in der Schmiede, singt fröhlich sein Lied:
Refrain
Der Hammer fällt auf blutrotes Metall,
Gräbt sich tiefe Bahnen Schlag für Schlag.
Dumpfe Schreie ohne Widerhall,
Die manches Ohr niemals vernehmen mag.
„Der Krieg ist ein Geschäft“, hört man es aus der Schmiede singen,
Und abertausend Münzen in des Fährmanns Tasche klingen.
Zeit zu zahlen zwei der Taler für den falschen Heldenmut,
Auf dem Weg ins kalte Grab,
In die Weltenessenglut!
Bridge
So kommt es wie es kommen sollte, bewaffnet bis zum Zahn
Verfällt die Menschheit ihrer Dummheit, aus Misstrauen wird Wahn.
Der erste Mord war gar ein Unfall in der dunklen Nacht,
Da hat der erste Tropfen Blut das Pulverfass entfacht.
Aus Angst vor seinen Nächsten entsteht eine Metzelei,
Die lässt die Welt in Blut getränkt – der Hoffnung gänzlich frei.
Letztlich trifft es den, der des eig’nen Unglücks Schmied:
Erstochen mit der eig’nen Klinge, da verstummt sein Lied.
Refrain
Der Hammer fällt auf blutrotes Metall,
Gräbt sich tiefe Bahnen Schlag für Schlag.
Dumpfe Schreie ohne Widerhall,
Die manches Ohr niemals vernehmen mag.
Der Hammer fällt auf blutrotes Metall,
Gräbt sich tiefe Bahnen Schlag für Schlag.
Dumpfe Schreie ohne Widerhall,
Die manches Ohr niemals vernehmen mag.
„Der Krieg ist ein Geschäft“, hört man es aus der Schmiede singen,
Und abertausend Münzen in des Fährmanns Tasche klingen.
Zeit zu zahlen zwei der Taler für den falschen Heldenmut,
Auf dem Weg ins kalte Grab,
In die Weltenessenglut!