Refrain

Was heißt es heut’überhaupt noch ein Held gar zu sein?
Wer bekämpft noch das Böse, zieht das Schwert aus dem Stein?
Hab’n die Tugend verlernt, sind uns dafür zu fein?
Denn Helden sonnen sich nicht im eigenen Schein.

Strophe 1

Ja die Helden von früher
Zogen furchtlos in die Schlacht,
Seit an Seit, mit Lanze und Pferd.
Für Ruhm und für Freiheit standen Sie ein,
Haben finstere Mächte im Kampf abgewehrt.

Pre-Chorus

Und jetzt schau uns nur an:
Unserem Heldentum sind wir noch so weit,
Streifen blind durch die Jahre, leben für uns allein,
Dabei ist’s höchste Zeit!

Refrain

Was heißt es heut’überhaupt noch ein Held gar zu sein?
Wer bekämpft noch das Böse, zieht das Schwert aus dem Stein?
Hab’n die Tugend verlernt, sind uns dafür zu fein?
Denn Helden sonnen sich nicht im eigenen Schein.

Strophe 2

Heute ist alles anders,
Keine Rüstung und kein Ruhm winken uns
In der Schlacht durch den Tag,
Nur die glänzenden Taler stehen uns im Sinn,
Dafür wird aufgestanden, doch nicht hinterfragt.

Pre-Chorus

Und jetzt schau uns nur an:
Unserem Heldentum sind wir noch so weit,
Streifen blind durch die Jahre, leben für uns allein,
Dabei ist’s höchste Zeit!

Refrain

Was heißt es heut’überhaupt noch ein Held gar zu sein?
Wer bekämpft noch das Böse, zieht das Schwert aus dem Stein?
Hab’n die Tugend verlernt, sind uns dafür zu fein?
Denn Helden sonnen sich nicht im eigenen Schein.

Bridge

Epische Feldzüge gibt es nicht mehr.
(Was heißt es heut‘ überhaupt noch ein Held gar zu sein?)
Und Drachen erschlagen geschaltet sich schwer.
(Wer bekämpft noch das böse, zieht das Schwert aus dem Stein?)
Die Dunkelheit hebt trotzdem weiter die Hand.
(Wir hab’n die Tugend verlernt sind uns dafür zu fein.)
Zeit für etwas Widerstand!

Es sind nicht die Muskeln oder blaues Blut
Der Ursprung von Tugenden und Heldenmut.
Auch weder Waffen, noch zaubernder Saft
Hab’n je einen Menschen zum Helden gemacht.
Es ist die Entscheidung, nicht dann wegzugeh’n,
Wenn das Uneheil naht, ihm entgegenzuseh‘.
Egal ob als Lehnsherr oder als Pirat,
Es braucht nicht viel mehr als eine gute Tat!

Refrain

Was heißt es heut’überhaupt noch ein Held gar zu sein?
Wer bekämpft noch das Böse, zieht das Schwert aus dem Stein?
Hab’n die Tugend verlernt, sind uns dafür zu fein?
Denn Helden sonnen sich nicht im eigenen Schein.

Refrain 2

Und droht auch das Unheil mit endloser Pein,
Sei dir stets gewiss, du kämpfst niemals allein‘.
Es zählt nur die Tat, ist sie auch noch so klein,
Genau das heißt es heut‘ noch, ein Held gar zu sein.