Strophe 1

Wenn ich aus dem Fenster schau‘, seh ich dunkle Wolken oben,
Die sind müde, trist und grau.
Ich will raus ins Freie geh’n, draußen in der Sonne toben,
Doch man kann sie kaum noch seh’n.

Strophe 2

Alle seh’n identisch aus, jede Farbe wird verschlungen,
Kaum ein Licht dringt noch heraus.
Viele weiße Wolken sind längst schon in ihr Grau gezwungen,
Und es weht ein kalter Wind.

Pre-Chorus

Lasst euch bloß nicht darauf ein,
Kommt der Sturm, wehrt euch dagegen.
Ihr könnt einander Lichtblick sein,
Wie ein Leuchtturm steh’n im Regen!

Chorus

Wenn im Sturm der letzte Lichtschein brennt, nimm dein Schicksal in die Hand.
Wer zu seinen Farben sich bekennt, durchbricht das triste Wolkenband.
Darum reiß das Grau entzwei, das am Himmel aufgezogen,
Stell dich in das Licht und sei im Wolkenmeer der Regenbogen!

Strophe 3

Der Horizont sieht düster aus, Blitze zucken in den Scheiben,
Und ein Sturm pfeift um das Haus.
Ich ruf‘ zu den Wolken rauf, doch sie lassen sich nur treiben,
So nimmt das Unheil seinen Lauf.

Bridge

Und kommt der Sturm, weh’n wir nicht fort, wir stehen fest im Wind.
Weil wir nicht Wolken, sondern Leuchtturm in der Brandung sind.
Die halbe Welt versinkt im Grau, doch wir stör’n uns nicht daran.
Farben seh’n wir nur im Licht genau, drum strahlt einander an!

Refrain

Wenn im Sturm der letzte Lichtschein brennt, nimm dein Schicksal in die Hand.
Wer zu seinen Farben sich bekennt, durchbricht das triste Wolkenband.
Darum reiß das Grau entzwei, das am Himmel aufgezogen,
Stell dich in das Licht und sei im Wolkenmeer der Regenbogen!