Strophe 1

Einst reist ein leichtsinnig Schmied durch die Welt, um die Schönheit des Daseins zu mehren.
Über Länderein, durch Burgen und Wälder, die Last seiner Seele zu leeren.
Doch konnte er nicht wissen was mit geschehen soll, wollt er doch nie etwas begehren.
Ein gar zauberhafter Augenblick, ließ ihn nie mehr wieder umkehren.

Strophe 2

Geleitet von lieblicher Wärme zog der Süden ihn zu sich heran
Zu dem fahrenden Volk dass dort feiert voll Freude und farbenfrohem Klang
Und glaubte er doch nie Wunder und Zauber so musste er sich eingestehen
Ein fremdes Gefühl schoss ihm in sein Brust, ließ ihn stumm und star bleiben stehn

Strophe 3

Er konnte nicht fassen was mit ihm passiert, konnt er keinen Grund dafür seh’n
Bis ihm das Gefühl die Richtung geflüstert, er müsse sich sich doch nur umdreh’n
Ein Mädchen, dass schön wie ein Blumenmeer war strahlte ihm in sein Gesicht
Wie im Bann schritt er zu ihr rüber, die Welt verblich in ihrem Licht

Refrain

Wo warst du nur all‘ diese Jahre? Du hast mir schon immer gefehlt.
Lass uns tanzen und leben gemeinsam, das Schicksal hat uns ausgewählt.
Der Platz in meinem Herzen, der sei für immer dein,
Jeden Augenblick will ich fortan nur noch bei dir sein.

Strophe 4

Es zogen die beiden hinfort durch das Fest und für einen kurzen Moment,
Schien die Kälte des Lebens wie aufgetaut solange ihr Feuer denn brennt
Jeder Augenblick beisammen sollte die Flammen nur schür’n,
Die Welt war den beiden schon lange fern als sich ihre Lippen berühr’n

Refrain

Wo warst du nur all‘ diese Jahre? Du hast mir schon immer gefehlt.
Lass uns tanzen und leben gemeinsam, das Schicksal hat uns ausgewählt.
Der Platz in meinem Herzen, der sei für immer dein,
Jeden Augenblick will ich fortan nur noch bei dir sein.

Strophe 5

Welch‘ ein wundervoller Zufall es war, sinnierte der Schmidt voller Glück,
bis Sie plötzlich gehen musste und sprach, sie kommt recht bald zurück
Mit einem zarten Abschiedskuss konnt‘ er es doch nicht verstehen
Rasch wird die Zeit vergehen bis wir uns wieder seh’n

Strophe 6

So wartet ein Narr voller Hoffnung und Stunde um Stunde verging
Er suchte die ganze Nacht voller Sorge, sein Herz doch so sehr an ihr hing,
Er fand sie nicht mehr in der Menge und langsam wurde ihm klar,
Dass die fabelhafte Begegnung vielleicht ihre letzte war

Bridge

Ja, das Märchen fand bald schon sein Ende,
Die beiden, sie sah’n sich nie mehr.
Wenn er sie doch nur noch mal fände,
So hoffte er auf die Wiederkehr.
Es gab keinen Tag und keine Nacht,
Wo sie nicht im Traume vereint waren.
Das Feuer, es wurd immer wieder entfacht
Und so ersann er einen Plan:
Wenn er kein Schmied sondern ein Spielmann wär
Und auf Festen und Feiern erklang,
Dann spiele er Lieder seiner Lebens Mär‘,
Vielleicht lauscht auch sie dem Gesang.

Refrain 2

Wo bist du nur all‘ diese Jahre? Ich fühl‘ dass ein Teil von mir fehlt.
Die Geschichte unseres Lebens ist noch nicht zu Ende erzählt.
Ohne dich bleibt von meinem Herzen nichts als ein kalter Stein.
Jeden Augenblick würd‘ ich hergeben, könnt‘ ich noch einmal bei dir sein.